Platz da! Privates wohnen für Geflüchtete

Die Flüchtlinge sind da und sie werden weiter kommen. Das ist eine Tatsache.
Die Frage ist, wo werden sie leben und wie werden wir mit ihnen leben?

Massenunterkünfte sind unmenschlich und verhindern die Integration

Massenunterkünfte für hunderte oder gar tausende Asylbewerber dürfen kein Dauerzustand sein. In ihnen entsteht zwangsläufig sozialer Sprengstoff. Viele geflüchtete Menschen sind traumatisiert, sie brauchen Rückzugsmöglichkeiten und individuelle Hilfestellungen. Das bisherige Modell verhindert auch persönliche Kontakte zwischen Asylsuchenden und der deutschen Bevölkerung. So wachsen auf beiden Seiten Ängste und gefährliche Ressentiments.

Willkommenskultur als Praxis

Viele Menschen, die Flüchtlinge in Bayern willkommen geheißen und unterstützt haben, fragen, wie es nun weitergehen soll. Nicht wenige wären bereit, einen oder mehrere Flüchtlinge privat aufzunehmen. Doch dafür gibt es in Bayern, anders als in einigen anderen Bundesländern, hohe Hürden. Vor allem jene Flüchtlinge, die sich noch im Asylverfahren befinden, haben kaum eine Chance. Warum eigentlich?

Wenn wir unsere Schüler oder Studenten ins Ausland schicken, bringen wir sie meist in Gastfamilien unter. Dort lernen sie am schnellsten die Sprache, dort kommen sie am besten mit der anderen Kultur in Kontakt. Oft entstehen so Freundschaften oder berufliche Verbindungen. Was für unsere Kinder richtig ist, kann für Flüchtlinge nicht falsch sein.

Unterstützen Sie uns!

Es gibt Platz für Flüchtlinge in Bayerns Wohnungen und Häusern. Die Kinder sind ausgezogen, ein Paar hat sich getrennt, in der Wohngemeinschaft ist ein Zimmer frei. Was spricht dagegen, dort Flüchtlinge unterzubringen?

Sie können unsere Kampagne unterstützen. Wenn Sie es richtig finden, dass künftig auch in Bayern Flüchtlinge privat untergebracht werden dürfen, unterschreiben Sie auf platz-da-bayern.de

Wenn Sie sich die Aufnahme eines Flüchtlings oder einer geflohenen Familie bei sich zu Hause vorstellen können, tragen Sie sich auf unserer Warteliste ein. Mit jedem Namen wird unsere Kampagne glaubwürdiger.